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Spurenelement Zink

Zwanzig Mikrometer zwischen innen und außen

Variszitblick beschreibt drei Vorgänge, zu denen die Europäische Union je eine Angabe zu Zink freigegeben hat: die äußerste Lage der Haut, den nachwachsenden Haarschaft und den Zusammenbau von Eiweißen in der Zelle.

Zur Darstellung

Drei Einträge, die dasselbe Element betreffen

Die Unionsliste führt zu Zink mehrere Angaben. Drei davon stehen hier im Mittelpunkt, weil sie Gewebe und Vorgänge beschreiben, die baulich zusammengehören. Jede Angabe wurde einzeln geprüft und gilt für sich.

Zn

Die Hornschicht als Wasserbremse

Die äußerste Lage der Oberhaut misst an den meisten Körperstellen nur 15 bis 20 Mikrometer. Sie besteht aus flachen, kernlosen Zellen, zwischen denen Fettschichten liegen. Diese Bauweise begrenzt, wie viel Wasser nach außen entweicht: bei einem Erwachsenen sind es über die intakte Fläche etwa 300 bis 400 Milliliter am Tag.

„Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut bei“

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Fertiges Material, bevor es sichtbar wird

Ein Kopfhaar verlängert sich um etwa 0,3 Millimeter am Tag. Der sichtbare Schaft ist dabei bereits abgeschlossenes Material; gebildet wird er tief in der Kopfhaut, wo sich Zellen teilen, mit Keratin füllen und anschließend absterben. Rund 85 Prozent der Follikel befinden sich zu jedem Zeitpunkt in dieser Bauphase.

„Zink trägt zur Erhaltung normaler Haare bei“

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Vom Bauplan zur fertigen Eiweißkette

Jede Zelle liest Abschnitte des Erbguts ab und setzt daraus Ketten aus Aminosäuren zusammen. Ein erwachsener Körper baut auf diese Weise täglich etwa 250 bis 300 Gramm Eiweiß neu auf und zerlegt eine ähnliche Menge wieder. Der größte Teil der Bausteine stammt dabei aus dem eigenen Abbau, nicht vom Teller.

„Zink trägt zu einer normalen Proteinsynthese bei“

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012


Wasser drinnen halten, Fremdes draußen halten

Wenn von der Haut als Barriere die Rede ist, sind zwei getrennte Aufgaben gemeint. Nach außen hält sie Wasser zurück: ohne diese Sperre würde ein Erwachsener das Mehrfache dessen verlieren, was er über die Fläche tatsächlich abgibt. Nach innen begrenzt sie den Durchtritt von Stoffen aus der Umgebung, von gelösten Salzen bis zu größeren Molekülen, die an der Fettmatrix zwischen den Zellen hängen bleiben.

Beide Aufgaben hängen an derselben dünnen Lage. Fachtexte beschreiben ihren Aufbau gern als Mauerwerk: die abgeflachten Zellen sind die Ziegel, die Lipidschichten dazwischen der Mörtel. Anders als bei einer Mauer wird dieses Gefüge jedoch fortlaufend erneuert. In der untersten Lage der Oberhaut teilen sich Zellen, wandern nach oben, verlieren Kern und Zellorganellen und werden am Ende als Schuppen abgegeben. Der Weg von unten nach oben dauert bei gesunder Haut ungefähr vier Wochen.

Damit ist die Haut ein Gewebe mit hohem Nachschubbedarf. Sie baut ständig neues Eiweiß ein, vor allem Keratine, und teilt dafür fortlaufend Zellen. Genau in diesem Umfeld steht der Satz, den die Europäische Kommission für Zink freigegeben hat: Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut bei — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Die Formulierung spricht von Erhaltung. Sie sagt nichts über Hautbilder, über Beschwerden oder über die Wirkung eines bestimmten Erzeugnisses aus.


Vom Dünndarm bis in die teilungsaktive Zelle

Zink kommt im Organismus in einer Größenordnung von zwei bis drei Gramm vor, verteilt auf nahezu alle Gewebe. Ein Speicherorgan wie die Leber beim Eisen gibt es dabei nicht. Was heute aufgenommen wird, steht dem Umsatz von morgen zur Verfügung; was darüber hinausgeht, verlässt den Körper wieder. Diese Bilanz erklärt, weshalb sich die Fachliteratur so ausführlich mit Aufnahme und Ausscheidung befasst und so wenig mit Vorräten.

ZIP4 in der Bürstensaummembran

Der Übertritt aus dem Darminhalt in die Schleimhautzelle läuft über Transportproteine, von denen eines besonders gut beschrieben ist: ZIP4 sitzt in der dem Darminhalt zugewandten Membran der Zellen des oberen Dünndarms. Ist die Zufuhr knapp, erscheint mehr davon in der Membran; ist sie reichlich, wird es abgebaut. Die Zelle passt also die Durchlassmenge an die Lage an, statt eine feste Quote zu bedienen. Aus diesem Grund liegen Angaben zur Aufnahme nicht bei einem einzelnen Wert, sondern in einer Spanne von etwa 15 bis 40 Prozent der zugeführten Menge.

Ein schwefelreiches Bindeeiweiß begrenzt die Weitergabe

Innerhalb der Zelle bindet ein kleines, schwefelreiches Eiweiß die aufgenommenen Ionen. Es heißt Metallothionein und wird selbst dann vermehrt gebildet, wenn viel Zink ankommt. Was daran gebunden bleibt, tritt nicht ins Blut über, sondern geht mit der abgestoßenen Darmzelle verloren. Damit steuert dieses Eiweiß die Bilanz von der anderen Seite: Es begrenzt, wie viel bei hoher Zufuhr tatsächlich weitergereicht wird. Im Blut übernimmt anschließend vor allem Albumin den Transport.

Die Ausscheidung läuft überwiegend über den Darm

Anders als bei vielen anderen Mineralstoffen verlässt Zink den Körper nicht hauptsächlich über die Nieren. Der größere Anteil wird über Sekrete der Bauchspeicheldrüse und der Darmwand in den Verdauungstrakt abgegeben und mit dem Stuhl ausgeschieden. Kleinere Mengen gehen über Harn, Schweiß und über abgeschilferte Zellen der Haut verloren. Wer den täglichen Bedarf ableiten will, rechnet diese Verluste zusammen und teilt sie durch den Anteil, der im Darm übertritt — deshalb fällt jeder Zufuhrwert höher aus als die reine Verlustmenge.

Für die Zelle selbst ist die Bedeutung dieses Elements gut dokumentiert: Es ist Bestandteil zahlreicher Enzyme und gehört zu den Faktoren, die die Ablesung von Genabschnitten in Position halten. In der Unionsliste findet sich das in einem eigenen Eintrag wieder: Zink trägt zu einer normalen Proteinsynthese bei — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Auch dieser Satz bezieht sich auf einen normalen Ablauf in einem gesunden Organismus und nicht auf eine Veränderung, die sich messen oder anstreben ließe.


Variszitblick Darstellung

Die ausführliche Fassung nimmt sich jeden der drei Sätze einzeln vor und legt daneben, was zu Gehalten in Lebensmitteln, zu Bezugswerten der Kennzeichnung und zu den Anteilen veröffentlicht ist, die den Darm passieren. Zu jeder Zahl steht, aus welcher Art von Quelle sie stammt.

49,00 € inkl. MwSt.

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Frist, Form und Erstattung

Vierzehn Tage lang bleibt der Vertrag widerruflich, gerechnet ab dem Tag des Kaufs. Eine formlose Erklärung per E-Mail genügt; ein Grund muss darin nicht stehen. Der gezahlte Betrag geht auf demselben Weg zurück, auf dem er eingegangen ist, spätestens vierzehn Tage nach Zugang der Erklärung. Wie der Fristbeginn im Einzelnen bestimmt wird und wie das Musterformular aussieht, steht in der Widerrufsbelehrung.


Gesundheitshinweis

Was hier zu lesen ist, dient der allgemeinen Information. Es ist keine medizinische Beratung und tritt weder an die Stelle einer Untersuchung noch an die Stelle einer Diagnose durch eine Ärztin oder einen Arzt. Bei anhaltenden Beschwerden, bei bestehenden Erkrankungen und vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist eine ärztliche Praxis oder eine Apotheke der richtige Ansprechpartner. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine abwechslungsreiche Ernährung und keine gesunde Lebensführung. Die vom Hersteller angegebene tägliche Verzehrmenge ist einzuhalten. Solche Erzeugnisse gehören außer Reichweite kleiner Kinder.

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